"Die Leute lesen nicht wirklich in der Zeitung. Sie steigen jeden Morgen in sie ein, wie in ein heißes Bad." (Marshall McLuhan)

Was 1955 für die Zeitung galt, gilt heute für die hoch entwickelten elektronischen Medien um so mehr.
Medien sind Erweiterungen unseres Körpers, des Hören und Sehens, des Denkens und Handelns.
Die Erweiterung und Ausdehnung des Menschen führt den Medientheoretiker Marshall McLuhan zu seiner Vision des global village. Sie beruht auf der Vorstellung, dass je mehr sich der Mensch mit technischen Erfindungen ausweitet, die Welt um so kleiner wird, bis sie nur noch die Größe eines Dorfes hat - mit 8 Mrd. Einwohnern. Die Enge und der Gestank in diesem Dorf werden unerträglich sein, prophezeit er. Wie, müssen wir uns fragen, macht der Mensch sich den Aufenthalt im globalen Dorf erträglich, wenn Enge und Gestank unerträglich werden?
Medien-Kommunikation ist nach McLuhan eine Frage der Körperhygiene. Dabei geht es freilich um den imaginären, medialen Körper eines Unternehmens, die Corporate Identity.
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